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Vorsorge mit Köpfchen

 

Wie viel Vorsorge ist gesund?

Vorsorgeuntersuchungen dienen dazu, Krankheiten zu erkennen, bevor sie symptomatisch werden. Doch welche Screenings sind sinnvoll? Und wer zahlt sie?

 

Wozu dienen Vorsorgeuntersuchungen?

Ziel von Vorsorgeuntersuchungen und Screenings ist, Risikofaktoren zu erkennen und Krankheitsherde auszumachen, noch bevor sie Beschwerden verursachen. Denn je früher eine Krankheit erkannt wird, desto geringer ist der Aufwand für ihre Behandlung und desto besser stehen die Chancen für eine Heilung.

 

Ich fühle mich topfit. Ist da Vorsorge nötig?

Es ist der Sinn von Screenings, Krankheiten oder Krankheitsrisiken zu erkennen, bevor man sich krank fühlt. Ob eine Vorsorgeuntersuchung sinnvoll ist oder nicht, hängt von persönlichen Risikofaktoren ab wie Übergewicht, Stress, Nikotinsucht, empfindliche Haut, starke Kurzsichtigkeit oder auch familiäre Vorbelastung. Ein weiterer Risikofaktor ist das Alter. Eine Screening-Mammografie zum Beispiel wird Frauen ab dem vollendeten 50. Lebensjahr alle zwei Jahre empfohlen.

 

Wohin kann ich für eine Vorsorgeuntersuchung?

Das kommt auf die Art der Vorsorgeuntersuchung an. Einige Untersuchungen kann ein Hausarzt durchführen, für andere braucht es Spezialisten wie Urologen, Gynäkologen oder Augenärzte. Am besten, Sie fragen Ihren Hausarzt oder einen Arzt von medgate (0844 655 655). Er wird Sie auch darin beraten, ob ein Screening sinnvoll ist oder nicht.

 

Bezahlt die Grundversicherung meine Screenings?

Je nachdem. In der Krankenpflege-Leistungsverordnung finden sich unter dem Kapitel «Massnahmen der Prävention» alle Vorsorgeuntersuchungen, die zulasten der Grundversicherung gehen, wie Impfungen gemäss Schweizerischem Impfplan, Darmspiegelungen und Hautuntersuchungen bei familiär vorbelasteten Patienten, maximal acht Vorsorgeuntersuchungen für Kinder im Vorschulalter, gynäkologische Vorsorgeuntersuchungen inklusive Krebsabstrich alle drei Jahre sowie Mammografien.

 

Was nicht auf der Liste steht, muss ich bezahlen?

Das kommt auf Ihren Versicherungsschutz an. Ohne ärztliche Verordnung müssen Sie Voruntersuchungen, die nicht auf der Liste stehen, selbst zahlen. Es sei denn, Sie haben eine passende Zusatzversicherung wie ÖKK PRÄVENTION. Diese trägt bis zu 90 Prozent der Kosten für ausgesuchte Vorsorgeuntersuchungen, Check-ups und Impfungen.

 

Was gilt es bei einer Vorsorgeuntersuchung zu bedenken?

Es gibt Screenings wie eine Darmspiegelung, die gesundheitliche Risiken bergen. Zudem kommt es auch bei Vorsorgeuntersuchungen zu falschen Befunden. Des Weiteren gilt es zu bedenken, dass auch Erkrankungen diagnostiziert werden können, die vielleicht nie Symptome verursacht hätten. In diesem Fall führt die Früherkennung zu keinem Nutzen, sondern zu Beunruhigung und verminderter Lebensqualität.

 

Gibt es Vorsorgeuntersuchungen, von denen ÖKK abrät?

Im Trend liegen genetische Vorsorgeuntersuchungen, die in der Schweiz übrigens verboten sind. Von diesen Screenings des Erbmaterials erhoffen sich die Klienten vollumfänglichen Aufschluss über ihre Gesundheit und ihre Krankheitsrisiken. Ausländische Anbieter versprechen, anhand von Speichel, Haaren oder einer Blutprobe die Risiken für alle erdenklichen Krankheiten bestimmen zu können, von Diabetes über Gebärmutterhalskrebs bis Schizophrenie. Diese Methode birgt – nebst ethischen – auch Risiken bezüglich des Datenschutzes. Der Kunde gibt seinen kompletten genetischen Stamm aus der Hand, ohne Gewissheit, was das fremde Unternehmen damit anstellt.