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Das Spital der Wahl

Seit 2012 gilt für Grundversicherte bei Krankheit und Unfall die freie Spitalwahl. Sie bietet viele Vorteile, kann finanziell aber auch für böse Überraschungen sorgen. Hier die wichtigsten Fakten.

In welchem Spital darf ich mich behandeln lassen?

In jedem, nur werden sich Ihr Krankenversicherer und Ihr Wohnkanton nicht überall gleichermassen an den Kosten beteiligen. Auf der sicheren Seite sind Sie beim Besuch eines Spitals, das auf der sogenannten Spitalliste Ihres Wohnkantons aufgeführt ist. Besuchen Sie ein Nicht-Listenspital oder ein ausserkantonales Spital, hängt die Höhe der Kostenübernahme von verschiedenen Faktoren ab wie der Spitalliste des Standortkantons, der medizinischen Notwendigkeit und gegebenenfalls dem Vorhandensein einer entsprechenden Zusatzversicherung.

Mein Wunschspital ist ein Listenspital, liegt aber ausserhalb meines Wohnkantons. Was nun?

Wenn medizinische Gründe den Besuch eines ausserkantonalen Listenspitals notwendig machen, übernehmen Krankenkasse und Wohnkanton die Kosten. Wenn nicht, übernehmen Grundversicherung und Kanton die Kosten nur in der Höhe des Referenztarifs im Wohnkanton. Mehrkosten trägt der Versicherte oder – falls vorhanden – eine Zusatzversicherung wie:

– ÖKK FAMILY
– ÖKK FAMILY FLEX
– ÖKK KOMBI ALLGEMEIN
– ÖKK KOMBI FLEX
– ÖKK KOMBI HALBPRIVAT
– ÖKK KOMBI PRIVAT
– ÖKK KOMBI GLOBAL
– ÖKK KOMBI KOMFORT
– ÖKK SALTO
– ÖKK PRIVAT UNFALL

Wer zahlt, wenn das Wunschspital auf keiner Spitalliste steht?

Für Spitäler, die nicht auf den kantonalen Spitallisten aufgeführt sind, besteht grundsätzlich kein Leistungsanspruch aus der Grundversicherung (KVG) oder den Zusatzversicherungen (VVG). ÖKK hat jedoch mit zahlreichen Nicht-Listenspitälern Verträge abgeschlossen, sodass ÖKK Kunden mit den Zusatzversicherungen ÖKK GLOBAL, ÖKK PRIVAT, ÖKK HALBPRIVAT oder ÖKK PRIVAT UNFALL auch Nicht- Listenspitäler ohne finanzielles Risiko besuchen können. Dies gilt unter dem Vorbehalt eines höheren Selbstbehaltes auch für ÖKK KOMBI FLEX und ÖKK FAMILY FLEX. Lesen Sie aufmerksam die Allgemeinen Versicherungsbedingungen (AVB) Ihrer Zusatzversicherung, die auch unter www.oekk.ch abrufbar sind.

Im Notfall – welches Spital?

Im Notfall vergessen Sie Spitallisten und Kantonsgrenzen und schauen, dass Sie ins allernächste Spital kommen. Die Behandlungskosten eines Notfalls tragen die Krankenkasse und der Wohnkanton – egal, ob das Spital ein Listenspital des Wohn- oder Standortkantons ist. Achtung: Im Ausland gilt diese Regel nur bedingt, weshalb ÖKK den Abschluss einer Reiseversicherung wie ÖKK TOURIST empfiehlt.

Wer bezahlt was?

Gemäss neuer Spitalfinanzierung teilen Grundversicherung und Wohnkanton die Kosten eines Spitalaufenthaltes untereinander auf. Was Sie nebst der Franchise und dem Selbstbehalt selbst bezahlen müssen, ist der sogenannte Spitalkostenbeitrag von 15 Franken pro Tag. Davon befreit sind Kinder, Patienten unter 26 Jahren (sofern in Ausbildung) und Frauen im Wochenbett.

Wie finde ich das passende Spital?

Die erste Spitalempfehlung erhalten Sie meistens vom einweisenden Arzt. Er wird Ihnen ein Spital in Ihrer Nähe vorschlagen. Hilfreich sind in jedem Fall auch persönliche Erfahrungen – fragen Sie Ihre Bekannten! Achten Sie je nachdem auf Qualitätslabels wie «Baby Freundliches Spital». Wer im Internet sucht, findet zahlreiche Vergleichsplattformen, die Spitäler nach Kriterien wie Fallzahlen, Mortalitäts- und Infektionsraten oder Patientenzufriedenheit bewerten.

Was bringt eine Zusatzversicherung?

ÖKK versucht mit zahlreichen Zusatzversicherungen, die individuellen Bedürfnisse der Kunden zu berücksichtigen. So gibt es Zusatzversicherungen für Kunden, die sich bei der Wahl des Spitals nicht von Kantonsgrenzen einschränken lassen wollen. Oder für Kunden, die den Komfort von Privatkliniken schätzen, die nicht auf der Spitalliste stehen. Oder für Kunden, die gerne flexibel entscheiden, wie und wo sie behandelt werden. Sprechen Sie mit Ihrem ÖKK Kundenberater über Ihre Bedürfnisse und die Bedürfnisse Ihrer Familie.

Weitere Informationen unter: www.oekk.ch/Zusatzversicherungen

Hilfe bei der Spitalwahl bietet die Plattform: www.spitalfinder.ch

Begehrte Listenplätze

Spitäler, die auf den kantonalen Spitallisten stehen, haben einen Wettbewerbsvorteil: Alle nur grundversicherten Patientinnen und Patienten müssen sich hier behandeln lassen. Spitäler, die nicht auf der Spitalliste stehen, sind abhängig entweder von zahlungskräftigen Kunden oder von Kunden mit entsprechenden Zusatzversicherungen. Die kantonalen Spitallisten führen die Kantonsregierungen.

«Spitalfinder» erweitert

Mit dem «Spitalfinder» von santésuisse können Sie neu auch Psychiatrien und Rehabilitationskliniken miteinander vergleichen. Zudem wartet das Tool mit weiteren nützlichen Anpassungen auf.