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Babyglück hoch drei

Bekommt ein Paar ein Kind, stellt dieses oft das bisherige Leben auf den Kopf. Purzeln gleich drei Kinder ins Leben, ist das Chaos komplett - sollte man meinen. Davon ist bei Familie Rossi nichts zu spüren. Mit der grössten Ruhe werden die Kinder versorgt.

 

Cristiano ist der Älteste vom Nachwuchs der Familie Rossi. Dicht gefolgt von seiner Schwester Amedea, die 45 Sekunden jünger ist. Weitere 45 Sekunden jünger als Amedea ist die Dritte im Bunde, Diomira. Zufrieden liegen die Drillinge im Laufgitter, das einen prominenten Platz im Wohnzimmer der Familie Rossi einnimmt. Im Moment dreht sich bei ihnen sowieso alles um die Drillinge.

 

 

Mit Musik das Hirn stimulieren

In den frühen Morgenstunden verspüren sie meist den ersten Hunger. Nach einem Schoppen ist ihre Welt wieder in Ordnung, und sie schlafen nochmals eine Runde. Gegen sieben, acht Uhr werden die drei munter. Nach der Morgentoilette mit Windel- und Kleiderwechsel sowie einem weiteren Schoppen spielt ihnen Mutter Andrea Rossi klassische Musik vor. «Das stimuliert das Hirn der Kinder», begründet sie es. Aus demselben Grund hat sie auch Karten mit bestimmten schwarz-weissen Mustern bemalt und ins Laufgitter gestellt. Sind die Kinder danach im Laufgitter, singt ihnen Andrea Rossi Kinderlieder und –reime vor – auf Englisch, Malaiisch und Mandarin. Diesmal nicht um das Hirn zu stimulieren, sondern weil sie aus Singapur stammt: Andrea Rossi spricht mit den Kindern Englisch mit ein paar einzelnen Worten Peranakan, ihrer Muttersprache. Vater Mario stammt aus Thusis und spricht mit den Kleinen Thusner Dialekt.

Sowohl in Mario als auch Andrea Rossis Verwandtschaften gibt es bereits mehrere Zwillingspaare. Drillinge sind aber für beide Familien neu. Entsprechend gross war bei den Rossis die Freude, als der Arzt beim Untersuch im vierten Schwangerschaftsmonat einen dritten Herzton hörte und aus den vermeintlichen Zwillingen plötzlich Drillinge wurden. Bis zur Geburt bewahrte das Paar das Geheimnis grösstenteils für sich. Die Reaktionen bei Freunden und Familie auf das dreifache Kinderglück waren sehr positiv, sagt Mario Rossi.

Das Familienzimmer gut gefüllt

Um zu vermeiden, dass eines der Kinder in den letzten Schwangerschaftswochen im Mutterleib möglicherweise unterversorgt ist, holten die Ärzte die Drillinge nach 34 Wochen per Kaiserschnitt auf die Welt. Drei Wochen mussten sie danach im Spital bleiben. Dank ÖKK FAMILY profitierten Rossis von einem Familienzimmer, in dem nicht nur Mutter Andrea, sondern manchmal auch Vater Mario über Nacht bleiben konnte.

Während der Zeit im Spital hat Andrea Rossi ihre Kinder gestillt. So profitierten die Drillinge von der ersten Milch, die besonders reich an Eiweiss, Vitaminen und Abwehrkörpern gegen Infektionen ist, die das Immunsystem der Neugeborenen anregen. «Dass ÖKK das Stillen mit einer Gutschrift unterstützt, finde ich sehr sympathisch, obwohl das für mich natürlich nicht ausschlaggebend für die Wahl der Versicherung war», meint die dreifache Mutter. Inzwischen hat Andrea Rossi aber auf Schoppen umgestellt, da mit Drillingen der Aufwand des Stillens und Abpumpens schlicht zu gross ist. Mit dem Schoppen ist es zudem möglich, die drei hungrigen Kin- der gleichzeitig zu besänftigen. Dazu braucht man bloss den Schoppen mit einem Kissen  oder  Tuch  präzise  zu  drapieren. «Drillinge machen erfinderisch», meint Mario Rossi augenzwinkernd.

Selbstständigkeit ist ein riesiger Vorteil

Ein riesiger Vorteil der Familie Rossi ist, dass beide Elternteile ihrem Beruf selbstständig im Büro zu Hause nachgehen können. Das Paar bietet Ausflüge und Touren an, die häufig von Gästen aus Malaysia oder Singapur gebucht werden, aber auch von Einheimischen – etwa für einen Firmenausflug oder ein Familienfest. Dabei zeigen Rossis ihren Kunden die schönsten Ecken des Bündnerlandes oder der Schweiz, abseits der üblichen Hauptreisedestinationen, die jedoch nicht minder schön oder beeindruckend sind. Einen Teil der Arbeit kann das Paar also frei einteilen. So hat Mario Rossi in den ersten Monaten sehr viel bei der Betreuung der Kinder geholfen, ein Privileg, das viele Väter nicht haben oder sich viele nicht erlauben können. Deshalb war die Familie auch nicht auf die Unterstützung von ÖKK angewiesen, sprich: eine Haushaltshilfe für die ersten Tage nach der Rückkehr aus dem Spital. In den nächsten Monaten werden aber wieder vermehrt Ausflüge und Touren auf dem Programm stehen, die Mario Rossi alleine durchführen wird, bis die Kinder etwas grösser sind.

Die grösste Entlastung für das Paar ist die Nana, Mario Rossis Mutter Elvira Jäger, die ihre Wohnung im selben Haus hat. Öfters huscht sie zur Tür herein, hilft beim Schoppen geben oder Wickeln, oder sie legt Hand an, wo es gerade nötig ist. «Dass meine Schwiegermutter die Wäsche unserer ganzen Familie macht, schätze ich sehr», betont Andrea Rossi. Derweil meint Elvira Jäger lachend, dass sich dank der zusätzlichen Arbeit und der Beschäftigung mit den Drillingen das Abo für das Fitness-Studio sparen könne. «Es ist ganz toll, dass ich just jetzt pensioniert wurde und Zeit für die junge Familie habe. Für mich hätten die Drillinge nicht früher zur Welt kommen dürfen», schmunzelt Elvira Jäger.

Die Ruhe überträgt sich auf die Kinder

Fitness oder Schwangerschaftsrückbildungskurse zieht Andrea Rossi gar nicht in Erwägung. Mit den Drillingen ist sie von morgens früh bis abends vollauf beschäftigt.  Dabei  strahlt  sie  grosse  Ruhe  aus. «Diese Ruhe überträgt sich auch auf die Kinder», ist Mario Rossi überzeugt. «Deshalb sind sie auch so zufrieden und schreien nur selten.» Während seine Frau tagsüber primär zu den Kindern schaut, ist er für die Betreuung in der Nacht verantwortlich. Diese Arbeitsteilung erlaubt beiden, genügend Schlaf und Kraft zu tanken, was wiederum ihren ruhigen und geduldigen Umgang mit den Kindern begünstigt. In dieser entspannten Atmosphäre geht beinah vergessen, dass sich der Aufwand mit Drillingen von demjenigen mit einem einzigen Säugling massiv unterscheidet. Als es aber daran geht, die Kin- der für einen Ausflug vorzubereiten, wird der Aufwand wieder offensichtlich. Nur schon die Logistik ist eindrücklich. In Reih und Glied stellt Mario Rossi die Babysitzchen bereit, während Andrea Rossi und Elvira Jäger mit Schoppen für volle Mägen sorgen, Jäckchen und Hosen im Dreierpack aus dem Kasten holen und die Kleinen reisetauglich machen.

Die Familie ist ein eingespieltes Team, und die Reiseveranstalter spielen bereits mit dem Gedanken, privat eine längere Reise zu unternehmen. Nach Singapur, um den dreifachen Nachwuchs den Angehörigen von Andrea Rossi vorzustellen.

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