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Der Fall «Unfall»


Nie hätte Patricia Zimmermann aus Andeer gedacht, dass es auf dem Weg in die Selbstständigkeit so viel zu bedenken gibt. Zum Beispiel: Wie versichere ich mich gegen Unfall? Zum Glück sicherte sich die 49-Jährige gut ab. Denn knapp zehn Monate später geschah das Unglück.

Patricia Zimmermann rückt einen Stuhl an den Tisch, schiebt einen Kugelschreiber parallel zum Telefon und fährt ein letztes Mal mit einem Lappen über den Couchtisch. Alles sauber, alles an seinem Platz, der Kunde wird sich freuen. Jetzt freut sich aber erst einmal Patricia Zimmermann selbst. «Bei meiner Arbeit sehe ich immer sofort, was ich geleistet habe», sagt die 49-Jährige. «Das ist ein wunderschönes Gefühl.»

Bedacht ins neue Leben

Patricia Zimmermann hat sich vor gut einem Jahr mit «Zimmermann Reinigung» selbstständig gemacht. Zuvor war sie 15 Jahre lang im 60-Prozent-Pensum Kundenbetreuerin bei ÖKK. Sie war engagiert, arbeitete wenn nötig auch mal länger und kannte das Unternehmen aus dem Effeff. Gleichzeitig aber keimte der Wunsch in ihr, einmal die eigene Chefin zu sein. Und dann, vor gut einem Jahr, sagte sich die gebürtige Glarnerin: «Auf zu neuen Horizonten!» Sie kündigte ihre Stelle und machte sich an den Aufbau ihrer eigenen Reinigungsfirma.

«Ich hatte keine Ahnung, was es beim Firmengründen alles zu entscheiden gibt», erinnert sich Patricia Zimmermann. GmbH oder Einzelfirma? Mit oder ohne Website? Das Büro im eigenen Haus oder extern? Auf 1’001 Fragen brauchte Patricia Zimmermann eine Antwort. Immerhin: Auf die Frage nach dem Versicherungsschutz war sie als langjährige Angestellte von ÖKK bestens vorbereitet.

Die Rolle des Arbeitgebers

In der Schweiz gilt gemäss dem Unfallversicherungsgesetz UVG: Jeder Arbeitgeber muss seine Angestellten gegen die finanziellen Folgen von Berufsunfällen und -krankheiten versichern – den CEO ebenso wie den Lernenden. Wer acht oder mehr Stunden pro Woche beim selben Arbeitgeber angestellt ist, ist zusätzlich auch gegen Nichtberufsunfälle über den Arbeitgeber versichert. Dann läuft auch ein Bänderriss auf der Wandertour über die Nichtbetriebsunfalldeckung des Arbeitgebers.

Wer jedoch ohne Anstellung ist, muss sich selbst um die Unfalldeckung kümmern – so auch die neuerdings selbstständige Patricia Zimmermann. Sie hatte während ihrer Zeit als Beraterin oft Sätze gehört wie «Ich bin ja noch jung, mir passiert schon nichts» oder «Jetzt ist nicht der Moment für Zusatzversicherungen, ich muss sparen». Sie wusste aber auch, wie die Realität aussieht. Dass in der Schweiz gemäss der Statistik für Unfallversicherung UVG jährlich über 750’000 Angestellte verunfallen. Und dass es keine Wahl gibt: Wer seine Anstellung aufgibt und keine neue antritt – zum Beispiel bei Selbstständigkeit, Pensionierung, Weltreise oder dem Wunsch, sich eine Zeit lang der Familie zu widmen –, muss von Gesetzes wegen die Krankenkasse darüber informieren und die Unfalldeckung in die Grundversicherung einschliessen. So machte es Patricia Zimmermann und ging sogar noch einen Schritt weiter: Sie entschied sich für die Zusatzversicherung ÖKK PRIVAT UNFALL.

Ein Extra, das sich lohnt

Warum Zusatzversicherungen ratsam sind, erklärt Arbnor Maraj, Leiter Support Versicherungstechnik bei ÖKK: «Wer sich nur über die Grundversicherung unfallversichert, geniesst einen weit weniger umfassenden Schutz als jemand, der über den Arbeitgeber obligatorisch versichert ist.» Arzt- und Behandlungskosten übernimmt die Grundversicherung zwar, es fallen aber Franchise und Selbstbehalt an. Zudem sind Leistungen wie Taggelder, Invaliden- und Hinterbliebenenrenten nicht gedeckt. «Wer die Defizite beheben möchte, dem lege ich entsprechende Zusatzversicherungen ans Herz», so Arbnor Maraj. «Die Taggeldversicherung ÖKK COMPENSA zum Beispiel schützt bei Erwerbsausfall vor Einkommensverlust.» Über ÖKK RISIKOKAPITAL UNFALL erhalten Versicherte oder ihre Angehörigen zudem Kapitalleistungen im Fall von Invalidität oder Tod durch Unfall.

Unfälle kommen immer unerwartet und im dümmsten Augenblick. «Zimmermann Reinigung» war kaum zehn Monate alt, da hatte Patricia Zimmermann einen Grossauftrag an Land gezogen: eine Umbaureinigung. Das Team kam gut voran, aber plötzlich machte ein verstopftes Abflussrohr Ärger. Patricia Zimmermann zog sich Gummihandschuhe über und langte ins Rohr – direkt in einen scharfen Gegenstand. Ihr ganzer rechter Mittelfinger wurde aufgeschlitzt, und Patricia Zimmermann dachte nur: «Das hat mir gerade noch gefehlt.»
Eine Tetanus-Impfung und manche Verbandswechsel später war die Wunde geheilt. Aber Patricia Zimmermann gab der Vorfall zu denken. Wie liessen sich Unfälle durch Prävention vermeiden? Und sind sie und ihre fünf Mitarbeiterinnen im Stundenlohn genügend versichert? Die Unternehmerin ging über die Bücher und verschärfte die Sicherheitsbestimmungen für ihr Team. Niemand steigt ungesichert auf eine Leiter, es wird zügig gearbeitet, aber nicht gehetzt. Ausserdem fasste die Chefin einen Entschluss: Nächstens will sie für sich eine Taggeldversicherung abschliessen.

Das Chefin-Sein geniessen

Jetzt atmet Patricia Zimmermann noch einmal den Duft des frischgefegten Bodens ein, packt ihre Siebensachen und schliesst die Tür hinter sich. Die geplante Büroarbeit am Nachmittag verschiebt sie auf den Abend, das Wetter ist zu schön. Lieber radelt Patricia Zimmermann mit dem E-Bike auf den Schamserberg. Mit Wind im Haar kann sie besonders gut nachdenken – zum Beispiel darüber, wie ihr Unternehmen den nächsten Grossauftrag erobern könnte.

Unfall-Zusatzversicherung

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